Zeittafel
1815 Am 16. August wird Johannes Melchior in dem kleinen Ort Becchi, nahe Turin, geboren. Seine Eltern heißen Margarete und Franz Bosco, Johannes hat zwei ältere Brüder Anton und Josef.
1817 Am 17. Mai stirbt der Vater,
1824 Mit etwa 9 Jahren hat Johannes einen prophetischen Traum, in dem ihm seine spätere Lebensaufgabe gezeigt wird.
1826 Am 26. April empfängt Johannes in der Kirche von Castelnuovo die Erste hl. Kommunion.
1829 Im November beginnt Johannes mit dem Unterricht bei Don Calosso in Muriaido.
1830 Nach dem Tode Don Calossos besucht Johannes die Schule in Castelnuovo und später in Chieri.
1832 Johannes gründet mit seinen Schulkameraden den „Club der Fröhlichen".
1833 Am 4. August empfängt Johannes das Sakrament der Firmung.
1835 Eintritt ins Priesterseminar von Chieri
1841 Am 5. Juni wird Johannes durch den Erzbischof von Turin zum Priester geweiht. Am 8. Dezember begegnet Don Bosco in der Sakristei der Kirche des hl. Franz von Assisi dem jungen Bartolomeo Garelli: die Geburtsstunde seines Jugendpastoralen Wirkens.
In den folgenden Jahren ist der Jugendapostel mit seinem „Wanderoratorium" auf der Suche nach einem geeigneten Haus.
1846 Am 12. April zieht Don Bosco mit seinen Jungen in den Pinardi-Schuppen ein. Es ist das erste Salesia-nerhaus, das „Oratorium".
Am 3. November zieht Mamma Margarete zu ihrem Sohn nach Turin und führt ihm bis zu ihrem Tod 1856 den Haushalt.
1847 Don Bosco nimmt die ersten Jugendlichen in das Pinardi-Haus auf. Er handelt Lehrverträge für seine Jungen aus, die in der Stadt ihrer Arbeit nachgehen.
1853 Don Bosco eröffnet im Oratorium die ersten Lehrwerkstätten. Außerdem richtet er eine Lateinschule ein.
1854 Am 26. Januar legen die ersten vier Jugendlichen in die Hände Don Boscos das Versprechen ab, bei ihm zu bleiben. Er nennt sie „Salesianer".
Am 29. Oktober kommt Dominikus Savio zu Don Bosco nach Turin.
1855 Am 25. März legt Michael Rua vor Don Bosco die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ab
1857 Am 9. März stirbt Dominikus Savio in seiner Heimat. Er wird 1954 von Papst Pius XII. heiliggesprochen
Don Bosco beginnt mit der schriftlichen Abfassung seiner ersten „Regeln" für die Salesianer.
1859 Am 18. Dezember feiert die „Salesianische Kongregation" ihren Gründungstag.
1860 Am 30. Juli wird Don Rua zum Priester geweiht.
1864 Im März wird unmittelbar neben dem „Oratorium" in Turin / Valdocco der Grundstein für die Mariahilfbasilika gelegt, die am 9. Juni 1868 eingeweiht wird.
1872 Am 5. August gründet Don Bosco zusammen mit Maria Domenica Mazzarello (1837-1881) die „Kongregation der Töchter Maria Hilfe der Christen", heute auch unter dem Namen „Don-Bosco-Schwestern" bekannt.
1875 Am 11. November sendet Don Bosco die ersten 10 Salesianer in die Mission nach Südamerika.
1876 Mit kirchlicher Genehmigung gründet Don Bosco die „Salesianischen Mitarbeiter", eine Art Dritter Orden, die zur Salesianischen Familie gehören.
1877 Im September findet das Erste Generalkapitel statt, bei dem u.a. der Name „Salesianer" endgültig festgelegt wird.
1888 In den frühen Morgenstunden des 31. Januar stirbl Don Bosco.
Die Salesianische Kongregation umfaßt zu diesem Zeitpunkt 57 Häuser in 4 Provinzen, in denen 774 Salesianer in der Jugendarbeit tätig sind.

