Don Bosco und die Salesianer

Don Boscos Einsatz für die Menschen hat andere angezogen und begeistert. Viele wollten mit ihm zusammenarbeiten und einige fühlten sich berufen, wie Don Bosco ganz für Gott und die Jugend zu leben - im gleichen Geist, in der jugendlichen Dynamik, die er vorgelebt hatte. Daraus ist eine Ordensgemeinschaft entstanden, die der engagierte Priester aus Bewunderung für die Spiritualität und die Menschenfreundlichkeit des Hl. Franz von Sales Salesianer Don Boscos nannte.
Berufen zum Leben in Gemeinschaft
Es sind weltweit etwa 17.000 Ordensmänner, die das Versprechen gaben, in der Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos zu leben. Gemäß dem Sendungsauftrag Don Boscos wollen sie für Jugend und bedürftige Menschen verfügbar sein. Gemeinsam planen sie die erzieherisch pastoralen Aufgaben und bringen sich wie Don Bosco beispielgebend in das Lebensspiel der Menschen ein. Sie wollen in Lebensgemeinschaft miteinander ihre Begabungen teilen und das Leben gegenseitig bereichern. Der von Don Bosco gelebte Familiengeist bewirkt den sa-lesianischen Stil des Miteinanders.
Als geistliche Gemeinschaft sind sie bemüht, das persönliche und gemeinschaftliche Leben vom Evangelium her zu deuten. Täglich sind sie in Gebet und Gottesdienst für Jesus Christus offen, um Kraft im Ordensalltag zu haben.
Die Ordensgelübde bilden das verbindliche Band, in Freiheit anspruchslos, geltungslos und bedürfnislos zu leben, weil Gott Reichtum, Anerkennung und Erfüllung ist.
Der Weg zu den Salesianern Don Boscos
Der Weg in den Orden führt über Aspirantat und Noviziat zur Ablegung der zeitlichen Gelübde. Nach dem Studium (in der Regel der Theologie und der Sozialpädagogik) mit Praktikas, für Brüder je nach Willen und Neigung entsprechender beruflicher Aus- und Weiterbildung, steht die Entscheidung für die endgültige Ordenszugehörigkeit durch die ewigen Gelübde an.

